Testsieger

Natürlich werden auch Rauchmelder immer wieder von Fachzeitschriften oder Prüfinstituten unter die Lupe genommen. Für diesen Artikel haben wir einige Testberichte gelesen und für Sie die besten Produkte zusammen gestellt. Die „Besten“ sind natürlich die Produkte, die in den Tests am besten abgeschnitten haben.

Neben Zusatzfunktionen und netten Features sollte sie jedoch vor allem die Zertifizierung DIN EN 14604 besitzen, die seit 2008 Pflicht für jeden Rauchwarnmelder ist, der in Deutschland und Europa in den Handel gelangt. Diese Zertifizierung schreibt zum Beispiel vor, dass der Warnmelder eine bestimmte Mindestlautstärke überschreiten muss, einen Testknopf besitzen muss und dass das Gerät mindestens 30 Tage vor einem nötigen Batterieaustausch mit einem Warnsignal darauf hinweist.

Unsere Lieblings-Tester: Stiftung Warentest

Man kann davon ausgehen, dass alle Geräte, die in Tests, wie bei Stiftung Warentest oder Zeitschriften genannt werden, den oben genannten Normen entsprechen. Aus dem Grund hat sich zum Beispiel Stiftung Warentest dazu entschlossen, im Test folgende Aspekte zur einer Gesamtnote zusammen fließen zu lassen:

  • Wie schnell und zuverlässig ist die Alarmierung? – Anteil 45%
  • Wie leicht ist Montage und Inbetriebnahme? – Anteil 25%
  • Wie robust ist das Gerät? – Anteil 15%
  • Ist die Produktdeklaration realistisch? – Anteil 5%
  • Ist das Alarmsignal gut hörbar? – Anteil 10%

Aus diesen unterschiedlichen Bereich berechnet sich dann eine Gesamtnote, die sich quasi als Vergleichszahl verwenden läßt , um die entsprechenden Testsieger festzulegen. Die „Note“ reicht dabei von 1 bis 6 und entspricht quasi der Bewertung wie bei Schulnoten: 1 ist sehr gut und 6 ist… …Sie wissen schon. 🙂

Einen besonderen Schwerpunkt legt Stiftung Warentest in ihrem Test aus dem Februar 2013 auf die Rauchmelder mit Langzeitbatterien. Diese finden sich immer häufiger am Markt und entsprechend wurde deren Zuverlässigkeit auch überprüft.

Testsieger: Das sind die besten Rauchwarnmelder

Der Testbericht unterscheidet zwischen diversen Kategorien der Rauchmelder. Natürlich kann aufgrund der Vielzahl der Angebote nicht jede Marke im Test berücksichtigt werden, aber die 16 getesteten Geräte wurden aus unterschiedlichen Bereichen ausgewählt.

Brandmelder mit Lithium-Batterie (Langzeitbatterie mit 10 Jahren Laufzeit):

Der Ei Electronics Brandmelder ist beim Test an den ersten Platz gelangt. Auch die positiven Kundenbewertungen bestätigen den guten Eindruck, den der Melder beim Test-Team hinterlassen hat.

Der Thermoptek ST-620 von FireAngel hat zwar den Test bei Stiftung Warentest mit Bravour bestanden, aber bei Amazon häufen sich Kunden mit der Meldung, dass die Batterie nur ein Jahr statt 10 gehalten hat. Diese werden aufgrund der 10 Jahre Herstellergarantie aber anstandslos ausgetauscht.

Rauchmelder mit Alkaline-Batterie:

Etwas günstiger in der Anschaffung fallen die RWM (Rauchwarnmelder) mit „normalen“ Batterien aus. Diese müssen dafür alle paar Jahre getauscht werden, was ein gewisser Aufwand ist. Der Testsieger in dieser Kategorie war die Optische Rauchwarnanlage von IKEA, Model 29HIK, Note gut (2,2), Bezug nur direkt bei IKEA.

Rauchmelder vernetzt:

Für große Häuser sind vernetzbare Rauchmelder interessant. Diese stehen untereinander in Funkkontakt und geben gemeinsam Alarm, wenn einer der RWM Alarm auslöst. Von der Anschaffung her sind diese Geräte etwas teurer, aber sie bieten natürlich ein Plus an Sicherheit, da man so den Alarm in einem entfernten Raum nicht überhören kann. Der Testsieger dieser Kategorie ist:

Der Rauchwarnmelder von Genius muss mit dem optionalen Funkmodul bestellt werden, damit er mit anderen RWM vernetzt werden kann. Trotz des hohen Preises sind die Kundenbewertungen sehr gut. Auch dieser Melder ist mit einer 10-Jahres-Lithium-Batterie ausgestattet.

Quelle: ‚Stiftung Warentest‘ (01/13)

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