Rauchmelder – Tipps zum Einkauf und Einsatz

feuerwehrmann im einsatzBedauerlicherweise gibt es immer noch Menschen, die der Meinung sind dass sie keinen Rauchmelder benötigen. Häufig ist dabei zu hören: „Ich werde schon wach, wenn es brennt!“. Doch die Zahlen sind erschreckend, denn jährlich sterben in Deutschland rund 600 Menschen bei Bränden. Die meisten ersticken dabei an dem entwickelten Rauch. Doch der Rauch weckt nicht auf. Ganz im Gegenteil. Die Betroffenen bekommen nichts von dem Unglück mit und ersticken einfach im Schlaf. Dazu ist das Einatmen einer einzigen Lungenfüllung mit Rauch ausreichend, um den Tod der betroffenen Person hervorzurufen. Wie wichtig ein Brandmelder ist, sollte daher nicht unterschätzt werden.

Vor dem Kauf eines Rauchmelders gibt es einiges zu beachten

Ist es erst einmal zum Unglück gekommen und ein Brand ausgebrochen, bleiben den Betroffenen noch vier Minuten für die Flucht, bevor es zum Erstickungstod kommt. Ein Rauchmelder löst nach zwei Minuten Alarm aus, weshalb noch zwei Minuten für die Flucht bleiben. Doch beim Kauf gibt es einiges zu beachten und auch die Qualitätsmerkmale sind für den Käufer oft nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Aus diesem Grund gibt es im Internet immer wieder Testberichte zu lesen, welche den Konsumenten dabei behilflich sein sollen, das passende Gerät zu finden.

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Rauchmelder können Leben retten

Auf dieser Webseite finden Sie daher wichtige Informationen rund um aktuelle Geräte, sowie Test und weitere nützliche Tipps für den Kauf von Brandmeldern.

Ein guter Brandschutzmelder muss nicht teuer sein

Inzwischen gibt es gute Rauchmelder schon für 10-15 EUR zu kaufen. wichtig ist dabei immer, dass der Brandmelder mit dem CE-Zeichen und der dazugehörigen Prüfnummer versehen ist. Des Weiteren sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass es sich um DIN 14604 zertifizierte Melder handelt. Seit 2008 dürfen ausschließlich Brandmelder verkauft werden, welche nach dieser Norm zertifiziert sind.

Mindestanforderungen der Zertifizierung DIN 14604:

  • Der entwickelte Rauch muss von jeder Seite in den Brandmelder eindringen können
  • Die Raucheinlassöffnungen dürfen nicht größer als 1,3 mm sein (Schutz vor Insekten und Verschmutzung)
  • Das Alarmsignal des Melders muss eine Mindestlautstärke von 85 Dezibel haben
  • Mindestens 30 Tage vor dem nötigen Batteriewechsel muss das Alarmsignal darauf hinweisen
  • Das Gerät muss über einen Testknopf verfügen, welcher für die Funktionsprüfung genutzt wird
rauchwarmelder retten leben

Die richtige Montage ist wichtig für einwandfreie Funktion

Damit ein Melder auch wirklich im Notfall in der gewünschten bzw. geforderten Art und Weise seinen Dienst verrichtet, ist es unabdingbar bereits bei der Montage einige Dinge zu beachten. Nur wenn das Gerät korrekt montiert wurde kann es fortschriftmäßig funktionieren. Die meisten Rauchmelder lassen sich normalerweise recht einfach und ohne besonderes handwerkliches Geschick installieren. Neben der richtigen Montage ist natürlich auch der Anbringungsort wichtig.

So sollten die Rauchwarnmelder montiert werden:

  • Da der Rauch aufsteigt, immer an der Zimmerdecke
  • Mindestens 50 Zentimeter von der Wand entfernt
  • Auch bei Dachschrägen immer waagerecht
  • Nicht in Zugluft
  • Weit entfernt von Luftschächten
  • Mindestens 30 Zentimeter unter der Dachspitze
  • Nicht in Räumen, wo üblicherweise Staub, Rauch oder Dampf entsteht
  • Bei langen Räumen und rechtwinkligen Räumen zwei Rauchwarnmelder anbringen

Gute Rauchmelder: Hersteller und Angebote vergleichen

einfache rauchmelder und brandmelder retten lebenBekannte Hersteller für Rauchwarnmelder sind Ei Electronics, Mumbi, Abus, Elro, Merten, Gira, Brennstuhl, Fireangel, Flammex, Pyrexx, Hekatron oder Bosch. Damit vor dem Kauf der Wärmemelder jedoch nicht die Übersicht verloren geht, ist es sinnvoll Testberichte zu lesen und sich gegebenenfalls am Testsieger zu orientieren. Die Stiftung Warentest stellt die unterschiedlichen Hitzemelder regelmäßig auf den Prüfstand und testet sowohl auf Funktionsumfang, als auch auf Abmessungen, Bedienbarkeit, Preis und Montage. Auf diese Weise findet jeder den passenden Feuermelder. Lesen Sie dazu auch die der VdS anerkannten Rauchmelder.

Zusätzlich zum Rauch- und Wärmemelder sollte auch ein Feuerlöscher gekauft werden, damit das Feuer im Brandfall auch schnell gelöscht werden kann. An dieser Stelle gilt es jedoch zu beachten, dass der Feuerlöscher nur für kleine Brandherde genutzt werden kann. Sollte es sich um ein großflächiges Feuer handeln, können die Löscharbeiten ausschließlich von der Feuerwehr durchgeführt werden.

Vernetzte Rauchmelder: Funkrauchmelder für große Häuser

Als Alternative zum herkömmlichen Rauchwarnmelder, kann ein ein Funkrauchmelder genutzt werden. Handelt es sich beispielsweise um ein großes Haus, welches mit vielen Türen versehen ist, besteht die Gefahr, dass der Alarm gedämpft wird. Das bedeutet, dass ein Melder im Brandfall das Alarmsignal an alle anderen im Haus montierten Feuermelder funkt. Selbst bei verschlossenen Türen und dicken Betonwänden, wird das Funksignal mittels Funkmodul zuverlässig an die anderen vernetzten Rauchmelder übertragen, sodass alle Geräte gleichzeitig Alarm auslösen und alle im Haus befindlichen Personen alarmiert und somit mobilisiert werden.

rauchmelder-11621230_sBatterien austauschen oder 10-Jahres-Rauchmelder nutzen

Damit ein Rauchmelder im Brandfall Leben retten kann, ist es wichtig dass dieser immer einsatzbereit ist. Zu optimalen Vorbereitung gehört auch der entsprechende Vorrat an passenden Batterien im Haus. Wenn das Alarmsignal zum Batteriewechsel ertönt, sollten die passenden Batterien griffbereit sein, damit die eigenen vier Wände keine Minute ungeschützt sind.

Die meisten Rauchmelder funktionieren mit 9V-Block-Batterien, die über einen Kabelclip mit dem Gerät verbunden werden. Neuere Rauchmelder – besonders die mit Q-Zertifikat – haben oft eine 10-Jahres-Batterie eingebaut, die man nicht austauscht. Nach 10 Jahren werden diese Rauchmelder dann komplett getauscht, da auch der Sensor nicht mehr verläßich arbeitet.

Die Rauchmelder mit 10 Jahres Garantie verwenden Lithium-Batterien, die sich dadurch auszeichnen, dass sie eine besonders niedrige Selbstentladung haben. Auf diese Weise können sie eine solche Lebensdauer erreichen, die für normale 9-Volt-Batterien nicht möglich wäre.

Die Rauchmelderpflicht in Deutschland

In Deutschland gibt es jeden Tag verschiedene Brände. Darunter Fettbrände, Kellerbrände, Zimmerbrände und komplette Wohnungsbrände. So unterschiedlich die Brände auch sein können, so haben sie doch alle eines gemeinsam. Sie stellen eine Lebensgefahr für Menschen dar. Aus diesem Grund fordern verschiedene Verbände und die Feuerwehren immer wieder die Einführung einer flächendeckenden Rauchmelderpflicht. Viele Bundesländer gehen seit vielen Jahren mit gutem Beispiel voran.

Rauchmelderpflicht in Deutschland im Jahr 2017

Diese Seite informiert Sie schon seit mehreren Jahren über Rauchmelder, Brandmelder, deren Nutzen, die besten Modelle und vieles mehr zum Thema. Die Rauchmelderpflicht ist mittlerweile in fast allen Bundesländern Deutschlands komplett angekommen. Zum 1. Januar 2017 wurden Rauchmelder beispielsweise in Altbauten in NRW zur Pflicht. Für Neubauten sind Brandmelder oder ähnliche Anlagen zudem fast überall in der Bundesrepublik zur Pflichtausstattung geworden. Im Hinblick auf Bestandsbauten hinken einige Bundesländer noch hinterher. Sind Rauchmelder in Bestandsbauten beispielsweise in Hamburg, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und weiteren ein Muss, so ist das in Brandenburg, Thüringen und so weiter nicht der Fall.

Die Geschichte der Rauch- und Brandmelder

Die Geschichte der Rauch anzeigenden Vorrichtungen in Gebäuden ist übrigens keine kurze. Bereits im 19. Jahrhundert gab es verschiedene Brandmeldeanlagen, kurz BMA, die entweder mechanisch, elektronisch oder akustisch funktionierten. In den 1800er Jahren wurde für solche Anlagen zudem der Begriff „Feuertelegraph“ geprägt. Im Sinne eines Telegraphen übermittelte und übermittelt eine BMA den Fall eines Feuers, weshalb der Name durchaus sinnig ist. Heutzutage soll aber schon vor einem großen Brand Alarm geschlagen werden: nämlich bei der reinen Rauchentwicklung. Wie ein moderner Rauchmelder funktioniert, welche Modelle empfehlenswert sind und welche Brandmelder bei Amazon und Co von Nutzern gut bewertet werden – das und viel mehr erfahren Sie brandaktuell auf dieser Seite.

Anschaffung und Installation: kein Hexenwerk

Durch Gesetze und Pflichten wird das Thema Rauchmelder für viele oft zu einer Sache, mit der sie sich nicht unbedingt beschäftigen wollen. Was ist, wenn ich das falsche Modell kaufe? Welcher Brandmelder erfüllt überhaupt die Anforderungen? Diese und weitere Fragen treiben Mieter und Hausbesitzer nicht selten um. Dabei kann man gar nicht viel falsch machen. Auf dem deutschen Markt befinden sich fast ausschließlich Rauchmelder, die einsatzbereit sind und der Norm entsprechen. Im Zweifelsfall sollten Sie lediglich nach dem Qualitätsprüfzeichen „Q“ und / oder nach der DIN14676 bzw. DIN14604 Ausschau halten. Die Installation an der Zimmerdecke ist durch einfache Schraubvorrichtungen oder Klebestreifen nicht kompliziert. Die meisten Brandmelder bringen hierfür eine ausführliche und bebilderte Anleitung mit.

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